Allgemeine Geschäftsbedingungen

zum Kauf von Brennholz

Allgemeine Geschäftsbedingungen Onlinebestellung von Brennholz bei der Forstservice Taunus GmbH

Stand: 22.04.2021


§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für den Verkauf von Brennholz über https://www.forstservice-taunus/Holzbörse.
Das Holz stammt aus dem durch die Forstservice Taunus GmbH betreuten Körperschafts- und Privatwald. Diese AGB regelt der Verkauf ausschließlich an Privatkunden. Für Verkäufe an gewerbliche Kunden gelten die jeweils gültigen AVZB (Allgemeine Verkaufs- und Zahlungsbedingungen).

§ 2 Definition Brennholz
Die Forstservice Taunus GmbH bietet folgende Brennholzsortimente an:
Scheitholz:
Einen Meter lange, größtenteils gerissene und fertig aufgesetzte Holzscheite an einem mit einem PKW befahrbaren Waldweg.
Laubindustrieholz:
Ganze oder eingekürzte Holzstämme und Kronenteile an einem mit einem PKW befahrbaren Waldweg.
Schlagabraum:
Stammholzreste und Baumkronenreste. Hier kann die Qualität stark variieren und der zugeteilte Schlagabraum befindet sich nicht immer in der Nähe eines Waldweges.
Für die Aufarbeitung im Bestand oder am Waldweg sind die „Allgemeinen Hinweise zur Aufarbeitung von Brennholz bei der Forstservice Taunus GmbH“ zu beachten.
§ 3 Vermessung
Die Ermittlung des Verkaufsvolumens von gerücktem Holz erfolgt auf Grundlage der Geschäftsanweisung E20 zur Vermessung und Sortierung von Rohholz vom Landesbetrieb Hessen-Forst. Bei der Selbstwerbung von Schlagabraum erfolgt die Maßermittlung durch Schätzung.
§ 4 Menge
Die bereitgestellte Menge kann die Bestellmenge um 20 % über- oder unterschreiten. Bei größeren Abweichungen ist der Kunde nicht zur Abnahme verpflichtet.
§ 5 Bereitstellungszeitraum
Laubholz wird i.d.R. zwischen Oktober und April, Nadelholz ganzjährig bereitgestellt. Aufgrund höherer Gewalt (anhaltende Nässe, Sturmereignisse, etc.) kann es zu direkten oder indirekten Verzögerungen kommen. In diesem Fall behält sich die Forstservice Taunus GmbH vor, dem Kunden ähnliches Holz aus anderen Revieren anzubieten. Der Kunde ist in diesem Fall nicht zur Abnahme verpflichtet.
§ 6 Kaufvertrag
Durch Eingabe im  Formular und Klick auf „Verbindlich bestellen“ macht der Kunde der Forstservice Taunus GmbH ein Angebot, das ausgewählte Sortiment im ausgewählten Revier zu kaufen. Der Kunde ist an sein Angebot gebunden. Die Bestellungen werden chronologisch erfasst. Sollte das vom Kunden ausgewählte Sortiment ausverkauft sein, hat der Kunde keinen Anspruch auf Nacherfüllung. Die Forstservice Taunus GmbH behält sich in diesem Fall vor, dem Kunden ähnliches Holz aus dem gewünschten Revier oder anderen Revieren anzubieten.
§ 7 Bereitstellung
Sollte das Holz noch nicht produziert sein, teilt das Forstamt dem Kunden den geplanten Einschlagzeitraum mit.
Die Forstservice Taunus GmbH schickt dem Kunden eine Rechnung sowie eine Karte, aus der die Lage des Scheitholzstapels, des Holzpolters bzw. des Schlagabraums ersichtlich wird.
Alternativ zur Karte kann auch die direkte Vorzeigung durch den Revierleiter oder durch einen Beauftragten desselben erfolgen.
§ 8 Gefahrenübergang
Das Risiko und die Gefahr des zufälligen Untergangs, der zufälligen Verschlechterung der verkauften Sache sowie die Verkehrssicherungspflicht gehen mit Erhalt der Rechnung und der Übersichtskarte aus der der Lagerort des Holzes ersichtlich ist oder der direkten Vorzeigung, auf den Kunden über. Die Übersendung erfolgt vie E-Mail oder postalisch.
§ 9 Aufarbeitung und Abfuhr
Die Bearbeitung oder der Abtransport des Holzes ist nur nach vollständiger Bezahlung zulässig. Bei Bearbeitung und Abfuhr ist der Überweisungsträger mitzuführen. Er gilt als Abfuhrschein.
Mitarbeiter der Forstservice Taunus GmbH und der Beauftragten sind befugt, die Aufarbeitung und/oder den Abtransport des Holzes zu überwachen bzw. zu kontrollieren.
§ 10 Zahlung/ Rechnungsstellung
Mit Übersenden der Rechnung und Übersichtskarte, spätestens innerhalb zweier Wochen geht dem Kunden eine Rechnung zahlbar binnen 10 Tagen ohne Abzug von Skonto zu.
Nach vollständiger Bezahlung ist der Kunde zur Aufarbeitung (wenn ein gültiger Motorsägenschein vorliegt) bzw. zur Abfuhr (kein Motorsägenschein erforderlich) berechtigt.
§ 11 Haftungsausschluss Eichenprozessionsspinner
Die Forstservice Taunus GmbH kontrolliert im gewöhnlichen Geschäftsgang das Holz auf erkennbaren Befall durch Eichenprozessionsspinner. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass im Einzelfall ein Befall nicht erkannt wird bzw. ein Befall vorhanden ist. Die Forstservice Taunus GmbH haftet daher nicht für Schäden gegenüber Kunden oder Dritten und schließt insoweit eine Haftung für Schadensersatzansprüche einschließlich eines etwaigen entgangenen Gewinns aus.
§ 12 Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit dieser AGB hiervon nicht berührt.
Änderungen und Ergänzungen des Vertrages sowie weitere Vereinbarungen zum Vertrag bedürfen der Schriftxform. Mündliche Nebenabreden gelten nur, wenn sie von der Forstservice Taunus GmbH schriftlich bestätigt werden.